Wasserspringen ist eine faszinierende Schwimmsportart, die Kraft, Präzision und Eleganz vereint. Athleten stürzen sich aus beeindruckenden Höhen ins Wasser, vollführen dabei atemberaubende Drehungen und Salti – und landen am Ende mit perfekter Haltung im Pool. Der Sport hat eine lange Tradition und ist seit 1904 Bestandteil der Olympischen Spiele.

Turmspringen gilt als eine der anspruchsvollsten Wassersportarten, da es nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke erfordert. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Geschichte, die Regeln, und die Technik dieses spektakulären Sports. Ein gezieltes schwimmtraining berlin kann dabei helfen, die notwendige Ausdauer und Technik zu optimieren.

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Und los geht's

Die Geschichte des Wasserspringens: Von der Antike bis Olympia

Wasserspringen ist eine der ältesten bekannten Disziplinen, die ihren Ursprung bereits im antiken Griechenland hat. Erste Hinweise auf Sprünge ins Wasser finden sich in der Odyssee, wo beschrieben wird, wie sich Menschen aus großer Höhe in die Wellen stürzen. Allerdings wurde das Springen damals weniger als sportlicher Wettkampf betrachtet, sondern diente eher militärischen Zwecken. Auch bei den Römern und Germanen gab es Übungen, bei denen Soldaten von hohen Plattformen ins Wasser sprangen, um ihre Körperbeherrschung und ihren Mut zu trainieren.

Die Anfänge als Wettkampfsport

Die eigentliche Entwicklung des Wasserspringens als Sport begann jedoch erst im 18. und 19. Jahrhundert in Schweden und Deutschland. Besonders Turner erkannten, dass akrobatische Bewegungen in der Luft auch beim Springen ins Wasser ausgeführt werden konnten. In dieser Zeit entstanden die ersten organisierten Wettbewerbe, in denen Athlet*innen ihre Technik und ihr Können unter Beweis stellten.

Ein altes Plakat aus Hannover mit einnem Turmspringer im freien Fall. Darauf steht: "Sport u. Festwoche Hannover 14. bis 22. Juni 1913."

Auch in Deutschland wurden ab Ende des 19. Jahrhunderts Wettkämpfe ausgetragen, die sich zunehmend wachsender Beliebtheit erfreuten.

Mit der Weiterentwicklung der Sportart wurden zunehmend unterschiedliche Sprungtechniken eingeführt, darunter der Salto, Schrauben und verschiedene Rotationen. In Deutschland wurde der erste Sprung von einem richtigen Turm dokumentiert – ein wichtiger Schritt hin zum modernen Turmspringen.

Olympische Aufnahme

Die endgültige Etablierung als internationale Disziplin erfolgte mit der Aufnahme des Wasserspringens in das Programm der Olympischen Spiele im Jahr 1904 in St. Louis. Zunächst gab es nur zwei Wettbewerbe für Männer: das Turmspringen und eine Disziplin namens "Kopfweitsprung", bei der die Athleten nach dem Absprung eine möglichst lange Strecke unter Wasser zurücklegen mussten.

Das erste olympische Gold im Turmspringen gewann der US-Amerikaner George Sheldon. Erst ab 1912 durften auch Frauen an den Spielen teilnehmen – eine der bedeutendsten Veränderungen in der Geschichte des Sports. Seitdem wurden immer mehr Wettbewerbe ins olympische Programm aufgenommen, darunter das Kunstspringen vom Brett (1920) sowie das Synchronspringen, das erst 2000 in Sydney offiziell olympisch wurde.

Über die Jahrzehnte hinweg entwickelte sich das Wasserspringen zu einem hochpräzisen Sport mit ausgefeilten Wertungssystemen. Besonders herausragend sind Nationen wie China und die USA, die regelmäßig Goldmedaillen bei Olympia gewinnen. Große Turniere wie die FINA-Weltmeisterschaften, die Europameisterschaften und die nationalen Meisterschaften in Ländern wie Deutschland oder Frankreich haben den Sport weiter geprägt. Wasserpringen ist neben Synchronschwimmen oder Wasserballett, Schwimmen, Freischwimmen und Wasserball eine der fünf olympischen Schwimmsportarten.

Die Disziplinen des Wasserspringens: Präzision in der Luft und im Wasser

Das Wasserspringen besteht aus mehreren Disziplinen, die sich durch die Absprunghöhe, die Technik und die Wertung unterscheiden. Während das Kunstspringen auf dem Brett durchgeführt wird, findet das Turmspringen von festen Plattformen statt. Ergänzt wird das Wettkampfprogramm durch das Synchronspringen, bei dem zwei Springer ihre Bewegungen perfekt aufeinander abstimmen müssen.

Kunstspringen – Perfekte Technik vom Brett

Das Kunstspringen ist eine der bekanntesten Disziplinen im Wasserspringen und wird von einem 1-Meter- oder 3-Meter-Brett ausgeführt. Die Springer nutzen das elastische Brett, um Schwung zu holen und in der Luft Sprünge, Drehungen oder einen Salto auszuführen. Diese Disziplin erfordert höchste Präzision, da jeder Sprung genau kontrolliert werden muss. Gezielt gewonnener schwimmunterricht kann Anfängern helfen, ihre Technik nachhaltig zu verbessern.

Besonders bei Olympia haben sich Springerinnen und Springer aus China und den USA als Spitzenathleten etabliert. In Paris oder Tokio werden regelmäßig spannende Finale ausgetragen, in denen es um Gold geht. Die Ergebnisse sind oft eng beieinander, und jede noch so kleine Unsicherheit kann über den Sieg oder eine verpasste Medaille entscheiden.

Turmspringen – Der Sprung aus großer Höhe

Das Turmspringen gilt als Königsdisziplin im Wasserspringen und erfordert höchste Körperkontrolle. Gesprungen wird von festen Plattformen in Höhen von 5 Metern, 7,5 Metern oder 10 Metern. Während das 5-Meter-Turmspringen oft als Einstieg für Nachwuchsathleten dient, sind die Sprünge vom 10-Meter-Turm das Highlight jeder Meisterschaft.

Der Sprung ins kalte Wasser wird nicht wärmer, je länger du wartest.

Sprichwort

Beim Olympischen Spiele-Finale entscheidet sich, wer die Nerven behält und mit einem perfekten Sprung ins Wasser eintaucht. Spektakuläre Videos zeigen, wie Springer mit bis zu 50 km/h ins Wasser eintauchen und dabei möglichst wenig Spritzer verursachen.

Die Herausforderung beim Turmspringen liegt nicht nur in der Höhe, sondern auch in den extrem anspruchsvollen Sprüngen. Drehungen, Schrauben und akrobatische Elemente wie ein gestreckter Salto erfordern jahrelanges Training und höchste Konzentration. Wer sich in dieser Disziplin behaupten will, muss sowohl physisch als auch mental auf höchstem Niveau sein.

Synchronspringen – Perfektion im Team

Das Synchronspringen ist eine besondere Disziplin, bei der zwei Wasserspringer gleichzeitig einen Sprung ausführen. Bewertet wird nicht nur die technische Ausführung jedes Einzelnen, sondern auch die perfekte Synchronität der Sprünge.

Ein entscheidender Faktor ist das exakte Timing. Während der gesamte Ablauf im Vorfeld einstudiert wird, müssen sich die Springer während des Wettbewerbs aufeinander verlassen und jede Bewegung synchron ausführen. Besonders bei großen Turnieren wie Olympia oder der Weltmeisterschaft sind die Finale ein echtes Highlight – sei es bei den Damen oder den Herren.

Während beim Turmspringen nur maximal zwei Springer gleichzeitig antreten gibt es bei Olympia auch Teamsportarten im Pool wie Wasserball.

Ablauf eines Turmsprung-Wettkampfs

Im Turmspringen absolvieren Frauen fünf und Männer sechs Durchgänge pro Wettkampf. Die Athlet*innen wählen ihre Sprungtypen, Schwierigkeitsgrade und Reihenfolge selbst, müssen jedoch bestimmte Vorgaben erfüllen.

  • Kunstspringen: Hier müssen Springer aus fünf verschiedenen Sprunggruppen antreten. Männer dürfen einen Sprung aus einer Gruppe wiederholen, jedoch nicht in identischer Ausführung.
  • Turmspringen: Es gibt sechs Sprunggruppen, aus denen Männer jeweils einen Sprung absolvieren. Frauen wählen aus fünf Gruppen.
  • Synchronspringen: Die ersten beiden Sprünge sind Pflichtsprünge mit begrenztem Schwierigkeitsgrad, um die Synchronität der Athleten zu betonen.

Vor jedem Wettkampf legen die Springer ihre Sprungkombinationen fest. Weicht ein Teilnehmer während des Wettkampfs von seiner Angabe ab, wird der Sprung mit 0 Punkten bewertet.

Jeder Sprung wird mit einer dreistelligen (bzw. vierstelligen bei Schraubensprüngen) Nummer codiert, die Informationen zur Sprunggruppe, Anzahl der Saltos und Schrauben enthält. Ergänzt wird die Nummer durch die Buchstaben A (gestreckt), B (gehechtet), C (gehockt) oder D (frei), die die Sprunghaltung definieren. Dieses System ist international standardisiert und ermöglicht eine präzise Bewertung der Techniken.

Sprunghöhen und Disziplinen

Beim Turmspringen gibt es drei offizielle Sprunghöhen:

  • 5 Meter – oft in Nachwuchswettkämpfen genutzt
  • 7,5 Meter – eine Zwischenhöhe für erfahrene Athleten
  • 10 Meter – die höchste olympische Höhe

Wettkämpfe werden in den Einzel- und Synchronsprung-Wettbewerben ausgetragen. Die Athleten absolvieren dabei eine bestimmte Anzahl an Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit und Technik unterscheiden. Neben dem Turmspringen gibt es auch das Kunstspringen vom 1- oder 3-Meter-Brett, das sich durch einen flexiblen Absprungpunkt auszeichnet.

Bewertung und Kriterien

Jeder Sprung wird nach festen Regeln bewertet, wobei Kampfrichter auf fünf zentrale Elemente achten:
Anlauf und Absprung – Ein kraftvoller, sauberer Absprung ist essenziell.
Flugphase – Die Athleten müssen präzise Salti, Schrauben oder Handstandtechniken ausführen.
Körperhaltung – Eine gespannte Haltung während des gesamten Sprungs führt zu höheren Wertungen.
Eintauchen – Entscheidend ist eine möglichst geringe Wasserverdrängung (kaum Spritzer).
Synchronität – Beim Synchronspringen müssen beide Athleten exakt gleichzeitig springen und landen.

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Schwierigkeitseinstufung und Wertung

Jeder Sprung hat einen festgelegten Schwierigkeitsgrad, der durch Faktoren wie Sprunghöhe, Anzahl der Drehungen und Haltung beeinflusst wird. Beispielsweise ist ein einfacher Kopfsprung (101 A) leichter als ein Doppelter Auerbachsalto mit Schraube (5233 D).

Die Schwierigkeitsskala:
Einfache Sprünge: 1,5 bis 2,5 Schwierigkeitsgrad
Mittelschwere Sprünge: 2,6 bis 3,2 Schwierigkeitsgrad
Komplexe Sprünge: 3,3 bis 4,5 Schwierigkeitsgrad

Bei internationalen Wettkämpfen im Turmspringen bewerten sieben Kampfrichter die Einzelsprünge. Jeder gibt eine Wertung zwischen 0 und 10 Punkten in halben Punkteschritten ab. Um Ausreißer zu vermeiden, werden die höchsten und niedrigsten beiden Wertungen gestrichen. Die drei verbleibenden Noten werden addiert und anschließend mit dem Schwierigkeitsgrad des Sprungs multipliziert, um die endgültige Punktzahl zu berechnen.

Im Synchronspringen kommen neun Kampfrichter zum Einsatz:

  • Zwei Kampfrichter bewerten die individuellen Sprünge der beiden Athleten, wobei die jeweils schlechtere Wertung gestrichen wird.
  • Fünf Kampfrichter beurteilen ausschließlich die Synchronität – also den gleichzeitigen Absprung, die Parallelität in der Luft und das synchrone Eintauchen. Auch hier werden die höchste und niedrigste Note gestrichen.

Die Summe der gültigen Einzel- und Synchronwertungen wird mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert, um die Gesamtnote zu ermitteln. Gewonnen hat der Springer oder das Paar mit der höchsten Punktzahl nach fünf (Frauen) bzw. sechs (Männer) Durchgängen. Bei kleineren Wettbewerben kann die Anzahl der Kampfrichter variieren.

Du möchtest auch mal eine neue Schwimmsportart ausprobieren, dich aber nicht gleich vom Sprungturm stürzen? Dann probiere es doch mal mit Wassergymnastik!

Techniken und Sprungtypen im Turmspringen

Im Turmspringen gibt es sechs Haupt-Sprunggruppen, die sich nach der Sprungrichtung und der Technik unterscheiden: Wer in dieser Disziplin noch zusätzliche Unterstützung sucht, kann von schwimmunterricht in Bremen profitieren.

Vorwärtssprünge (Gruppe 1)

🔹 Der Springer steht mit Blick zum Wasser und springt nach vorne ab.
🔹 Typische Sprünge: Einfacher Kopfsprung, zweifacher Salto vorwärts, Schraubenvarianten

Rückwärtssprünge (Gruppe 2)

🔹 Der Springer steht mit dem Rücken zum Wasser und stößt sich rückwärts ab.
🔹 Beliebte Varianten: Rückwärtssalto, Doppelsalto mit Schraube

Auerbachsprünge (Gruppe 3)

🔹 Eine Kombination aus Vorwärtssprung und Rückwärtsdrehung.
🔹 Beispiel: 1,5-facher Auerbachsalto mit gehockter Haltung

Delphinsprünge (Gruppe 4)

🔹 Hier erfolgt der Absprung rückwärts, aber mit einer Vorwärtsrotation.
🔹 Klassische Varianten: Dreifacher Delphinsalto mit Schraube

Schraubensprünge (Gruppe 5)

🔹 Integrieren Schraubenbewegungen, die das Rotationsmoment verstärken.
🔹 Hoher Schwierigkeitsgrad, da Rotation und Drehung präzise abgestimmt sein müssen.

Handstandsprünge (Gruppe 6)

🔹 Besonders herausfordernd: Der Absprung beginnt aus dem Handstand.
🔹 Beliebt in der Königsklasse des Turmspringens, vor allem vom 10-Meter-Turm.

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