Die lange Geschichte der französischen Sprache
Man kann sagen, dass die französische Sprache nicht gerade ein neues Phänomen ist, und das wäre noch untertrieben. Im vorgeschichtlichen Zeitalter dominierte EINE indoeuropäische Sprache die Kommunikation. Diese einheitliche Sprache, die auf dem Mündlichen und der Aussprache basierte, entwickelte sich mit der Entstehung von Zivilisationen weiter. Und da kamen dann die Anfänge der Französischen Sprache auf. Mit der Invasion der Römer erhielt dieser Vorfahre des Französischen dann seine lateinischen Einflüsse. Dieses vor allem gesprochene Latein nennen die Linguisten „Vulgärlatein“. Es war die Sprache des Volkes und ist nicht mit dem klassischen Latein der Autoren dieser Zeit zu verwechseln. Dann kam die Zeit des Altfranzösischen und die Sprache der Franzosen begann, international an Einfluss zu gewinnen. Es war vor allem der Status des englischen Königs William the Conqueror und die Weiterentwicklung des Handels die ermöglichten, dass sich das Französische auch über die Grenzen hinweg ausbreitete. Die Sprache entwickelte sich weiter zum klassischen Französisch, das noch viele Ähnlichkeiten mit dem heutigen Französisch aufweist. Das klassische Französisch hinterliess in den folgenden Sprachen seine Spuren in Form von Fremdwörtern (Lehnwörtern):- mittelalterliches Latein
- Italienisch
- Englisch
- Spanisch
- Portugiesisch
Der weltweite Einfluss des Französischen

„Um Französisch kommt man nicht herum, wenn man international Karriere machen will. Als ich hier ankam, sprach ich nur einige wenige Wörter Französisch. Doch ich habe schnell dazugelernt! Jetzt kann ich mich mit französischen Freunden und Bekannten aus aller Welt unterhalten. Nach dem Französischunterricht gehen wir oft noch zusammen ans Seineufer, um zu entspannen. Es ist wirklich super schön da!“Französischkenntnisse sind also ein Plus im Lebenslauf (hilfreich ist zum Beispiel auch „Business-Französisch“), aber auch eine Möglichkeit, eine neue Kultur zu entdecken. Die Französische Sprache ist im Vormarsch: Die internationale Organisation der Frankophonie (OIF) hat sogar verkündet, dass die Sprache Molières in ca. 30 Jahren von mehr Menschen auf der Welt gesprochen werden könnte. Ausserdem ist das Französische auch für die grössten internationalen Organisationen enorm wichtig. So ist es zum Beispiel eine der offiziellen Sprachen der UNO, von Interpol oder auch der FIFA, um nur einige wenige zu nennen. Noch ein Grund, Französisch zu lernen! Wusstest du es? Superprof bietet auch Nachhilfe Französisch Bern an!

Französisch: eine Sprache voller Kultur
Das Französische ist in der Welt aber nicht nur aufgrund seiner Geschichte, sondern auch aufgrund seiner Kultur beliebt. Schon allein der Spitzname „die Sprache Molières“ zeigt, wie reich an Kultur Frankreich ist, denn dieser Dramatiker ist weltbekannt. Die Literatur ist zweifelsohne einer der wichtigsten Träger, wenn es um die Verbreitung und den Einfluss der französischen Sprache geht. Émile Zola, Charles Baudelaire oder Victor Hugo … Wer kennt nicht mindestens einen dieser Autoren? Die französische Literatur ist rebellisch und voller Leidenschaft und spiegelt somit die Eigenheiten der französischen Kunst wider. Abgesehen von ihrem romanischen Charakter ist die Literatur auch eine Möglichkeit für französischsprachige Autoren, ihre Ideen in schriftlicher Form zu verbreiten. Viele französische Philosophen der Aufklärung hatten mit ihren aufrührerischen Texten weltweiten Erfolg! Bekannte Texte sind:- Candide oder der Optimismus (von Voltaire)
- Philosophisches Wörterbuch (von Voltaire)
- Julie oder Die neue Heloise (von Jean-Jacques Rousseau)
- Le Rêve de d’Alembert (von Jean-Jacques Rousseau)
- Jacques der Fatalist und sein Herr (von Diderot)
- Persische Briefe (von Montesquieu)

Ist die Sprache der Franzosen die romantischste Sprache der Welt?
Ah, Französisch und die Liebe! Zwei Begriffe, die einfach zusammengehören wie Pech und Schwefel – zumindest laut den Nicht-Franzosen. Laut einer Umfrage von Babbel im Jahr 2015 belegt Französisch den ersten Platz, wenn es um die romantischsten Sprachen geht. Das ist also doch nicht nur ein Klischee! Schriftsteller, Sänger, Regisseure ... Alle französischen Künstlerinnen und Künstler tragen zu diesem Bild bei, indem sie tragische Liebesgeschichten oder idyllische Bilder von Paris zeichnen. Und es funktioniert! Die Franzosen, die am meisten „leiden“ mussten (Edith Piaf, Charles Baudelaire, Émile Zola usw.), sind diejenigen, die den grössten internationalen Erfolg genossen. Um bedeutenden Franzosen nachzueifern und ihre Gefühle mit Leidenschaft kundzutun, bedienen sich auch viele Nicht-Franzosen der französischen Sprache. Übrigens: Die Ausdrücke „Je t’aime“ oder „Mon amour“ werden überdurchschnittlich oft auf Übersetzungsseiten eingegeben. Der Klang des Französischen spielt ebenfalls eine Rolle: Noch mehr als nur die Wörter, sind es vor allem die Sprachmelodie und der französische Akzent, die die Menschen auf der ganzen Welt begeistern. Liz Marasco, Journalistin aus Amerika, die sich auf fremde Kulturen spezialisiert hat, erklärt, was den französischen Akzent jenseits des Atlantiks so sexy macht.„Ein besonderes Merkmal des französischen Akzents im Englischen ist, dass Französische Muttersprachler oft nicht wissen, auf welcher Silbe englische Wörter betont werden. Das macht die Aussprache und Sprachmelodie der Franzosen in unseren Ohren so charmant.“Abgesehen von der französischen Art zu sprechen überzeugt auch die Französische Küche. Hochwertige Weine, raffiniert angerichtete Speisen ... In den Augen der Welt ist die französische Gastronomie besonders exquisit.

Die Botschafter des Französischen im Rest der Welt
Künstler, Politiker oder Philosophen ... Viele Franzosen haben international Karriere gemacht und erfreuen sich auch im Ausland grosser Bekanntheit. Doch vor allem ist es die französische Feder, die zu verlocken weiss: umstritten, aber ungebrochen. Die Französische Literatur traut sich an Themen, die anstossen, so sehr, dass sie sogar manchmal zensiert wird. Mit der Entwicklung der französischen Zivilisation haben sich auch die Künste weiterentwickelt und viele französische Wunderkinder erblickten das Licht der Welt. Hier eine unvollständige Liste französischer Autoren und Künstler, die weltweiten Erfolg verzeichnen konnten:- Voltaire
- Marcel Proust
- Gustave Flaubert
- Émile Zola
- François Rabelais
- Edith Piaf
- Brigitte Bardot
- Gérard Depardieu
- Louis de Funès
- Serge Gainsbourg
Inwiefern hatten Latein und Altgriechisch einen Einfluss auf die französische Sprache?
Auch wenn das Erlernen der sogenannten toten Sprachen auch in Frankreich stetig zurückgeht, kann man doch den grossen Einfluss der antiken Sprachen auf die französische Sprache nicht abstreiten. KurzerGeschichtsexkurs: Die lateinischen Wurzeln der Sprache gehen auf die Zeit der römischen Invasion Galliens 120 v. Chr. zurück. Da das damals vorherrschende Gallisch eine rein gesprochene Sprache war, konnte Lateinisch mit seiner schriftlichen Form die Lücke leicht füllen. Das erklärt auch, warum die meisten französischen Wörter vom Lateinischen abstammen. Diesem Phänomen widmet sich die Wissenschaft der Etymologie.
Mit KI zusammenfassen:

















