Nina Simone, Ray Charles, Mozart oder Lang Lang fingen schon in der frühsten Kindheit mit dem Klavierspielen an und sind uns heute als große Virtuos*innen des Pianos bekannt. Lange Zeit war es das Instrument der wohlhabenderen Schichten und Klavier spielen zu können eine Art Statussymbol. Das hat sich zwar längst geändert. Aber immer noch wird das Klavierspiel häufig als Anzeichen für eine gute Bildung angesehen. Kein Wunder also, dass viele Eltern davon träumen, ihre Kinder als Pianist*innen zu sehen. Das Klavier hat gegenüber anderen Instrumenten den Vorteil, dass es sehr einfach ist einen Ton zu erzeugen, der dann auch noch auf der Stelle richtig klingt (vorausgesetzt man trifft die richtige Taste). Auf einer Geige, Trompete oder Klarinette muss man dafür schon etwas länger üben. Klavier spielen lernen bietet außerdem einen guten Einstieg in die Musiktheorie. Diese lässt sich an einem Tasteninstrument besser erklären als nur auf dem Papier oder an einem Streich- oder Blasinstrument. Das Klavier in vielen verschiedenen Musikrichtungen wie Klassik, Jazz, Rock, Pop oder Blues einsetzbar. Da sollte eigentlich jedes Kind sein Glück finden - aber welches Modell und welche Art von Klavier eignet sich am besten für den Klavierunterricht mit Kindern? Du suchst Klavierunterricht? Finde hier z.B. Klavierunterricht München, Klavierunterricht Bonn oder auch Klavierunterricht Karlsruhe.

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Und los geht's

Die Besonderheiten des Klavierunterrichts für Kinder

Ein Instrument zu erlernen braucht Geduld, Ausdauer und Leidenschaft. Schließlich muss neben dem regelmäßigen Musikunterricht fleißig geübt werden, um voran zu kommen. Dabei ist es unheimlich wichtig, dass das Kind Spaß hat und ihm das Instrument gefällt. Ein Kind sollte nie zum Musikunterricht gezwungen werden. Wenn es sich selbst für ein Instrument entscheidet, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es dann auch dabeibleibt. Kleine Kinder beginnen am besten mit einem Kurs in musikalischer Früherziehung. Dort lernen die Kleinen verschiedene Klänge, Melodien und Rhythmen kennen und können auch unterschiedliche Musikinstrumente ausprobieren. Wenn ein Kind, mit oder ohne musikalischer Früherziehung, ganz konkret den Wunsch äußert, Klavier lernen zu wollen, dann sollte ihm das natürlich auch ermöglicht werden. Die beste Möglichkeit dafür ist Klavierunterricht für Kinder. Die Klavierlehrer*innen, die Unterricht für Kinder anbieten, arbeiten mit unterschiedlichen Methoden, die darauf ausgelegt sind, auch den jüngsten Schüler*innen das Musizieren näher zu bringen.

Ermögliche Deinem Kind das Klavier lernen ohne Druck.
Klavier spielen soll für Kind auch Erholung und Ausgleich zum Schulalltag sein. | Quelle: Melissa Askew via Unsplash
Schule, Hausaufgaben und Probleme auf dem Schulhof sind schon stressig genug - und das Kind sollte vor mehr Druck bewahrt werden. Das Klavierspielen sollte vielmehr ein Ausgleich dazu sein. Je lieber sich das Kind an das Piano setzt, umso schneller wird es lernen, umso größer wird auch der Erholungseffekt beim Üben. Dazu braucht es ein Klavier, das ihm zu Hause zur Verfügung steht. Wir erklären Dir in diesem Artikel, wie Du die richtige Wahl triffst.

Klavierunterricht für Kinder: Ein Klavier für zu Hause kaufen

Wie bei jeder größeren Anschaffung kann die Wahl eines Klaviers für eine*n Klavierschüler*in, das gerade erst mit dem Klavier Lernen beginnt, eine schwierige Angelegenheit sein. Nicht umsonst gibt es unzählige Internetforen, die sich mit der Frage nach der Wahl eines bestimmten Möbelstückes, eines Fernsehers, eines Autos - oder eben einem Klavier - beschäftigen. Bevor man sich die einzelnen Modelle genauer anschaut, gilt es erstmal zu entscheiden, welche Art von Tasteninstrument denn gekauft werden soll.

Verschiedene Klavierarten

Den Eltern stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, um ihrem Zuhause eine musikalische Note zu geben:

  • Das akustische Klavier
  • Das Digitalpiano
  • Das Keyboard

Ein akustisches Klavier, oder sogar ein Flügel, ist die Königsklasse unter den Pianos und klingen natürlich auch mit Abstand am besten. Jedoch brauchen sie recht viel Platz und sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Wartung recht kostspielig. Die Interessen von Kindern ändern sich tendenziell etwas schneller als die von Erwachsenen. Auch können die Kleinen weniger gut einschätzen, was es bedeutet ein Musikinstrument erlernen und auch wenn sie unbedingt mit dem Unterricht beginnen wollen, kann man nicht sicher sein, dass sie ihn über mehrere Jahre hinweg fortführen werden. Schon ab der ersten Klavierstunde für Kinder ein Klavier zu kaufen, ist daher eine recht riskante Investition. Eine gute Alternative ist das Digitalpiano, oder E-Piano, das deutlich weniger kostet. Hier werden die Töne elektronisch erzeugt. Dadurch sind E-Pianos deutlich kleiner und leichter als akustische Klaviere. Sie haben außerdem den Vorteil, dass Kopfhörer angeschlossen werden können und so lautlos geübt werden kann. Bei einem guten E-Piano sind die Tasten gewichtet und es können Pedale angeschlossen werden, sodass das Spielgefühl zumindest ähnlich ist wie auf einem akustischen Klavier. Für ein Kind, das sich erstmal ein paar Wochen lang auf einem Tasteninstrument ausprobieren möchte, um überhaupt entscheiden zu können, ob es Klavierunterricht besuchen möchte, könnte auch ein Keyboard für Kinder in Frage kommen. Genau genommen handelt es sich dabei aber um ein anderes Musikinstrument und es wird ein Klavier nie vollständig ersetzen können. Es verfügt über weniger Tasten, die nicht gewichtet sind (also beim Runterdrücken keinen Widerstand leisten). Dafür bringt es in der Regel eine größere Auswahl an verschiedenen Sounds mit. Ein Keyboard eignet sich dazu, sich erstmal mit den schwarzen und weißen Tasten vertraut zu machen und mit den Soundsamples herumzuspielen (auf Keyboards sind auch andere Instrumente, wie zum Beispiel Trompeten und Geigen programmiert) ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen. Sollte sich der*die Kleine nach einiger Zeit für Klavierunterricht entscheiden, kann dann immer noch ein Piano gekaut oder gemietet werden.

Bevor Du in einen Laden gehts, um ein Klavier zu kaufen, kannst Du Dir einige Fragen stellen.
Die Qual der Wahl - wenn Du weißt, nach welcher Klavierart Du suchst, wird's schon einfacher. | Quelle: Le Anh Khoa via Unsplash
Damit Du weißt, bei welcher Klavierart Du Dich umschauen solltest, musst Du Dir also einige Fragen stellen. Entdecke hier auch unseren Klavierunterricht online!

Welche Bedingungen soll das Klavier für Kinder erfüllen?

Der wichtigste Punkt beim Klavierkauf ist der Zweck, der das Instrument erfüllen soll. Dieser hängt eng mit der Motivation für das Klavierspielen zusammen.

  • erste musikalische Erfahrungen sammeln: Um sich einfach mal in der Musik auszuprobieren kann ein Keyboard für Kinder ausreichend sein.
  • Klavierlernen als Ausgleich zum Alltag: Dein Kind will richtig Klavierspielen lernen; vielleicht um auf der nächsten Familienfeier etwas vorspielen zu können oder eines Tages eine Band zu gründen? Dann wird es wahrscheinlich Klavierunterricht nehmen und sollte auch ein entsprechendes Instrument zum Üben zur Verfügung haben. Es muss für den Anfang nicht unbedingt das teuerste Modell sein, aber ein einfaches E-Piano ist notwendig.
  • große Ambitionen, technisch anspruchsvolle Klavierwerke spielen können: Der*die Schüler*in ist bereit, viel und hart zu üben, um das Klavierspiel in allen Facetten und mit allen Feinheiten zu erlernen? In diesem Fall ist es ratsam ein akustisches Klavier anzuschaffen. Ein digitales Instrument, kann ein akustisches nie bis ins letzte Detail nachahmen.

In Foren stellen Eltern von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren immer wieder die gleichen Fragen und alle wollen dasselbe: Ein Klavier finden, das ...

  1. es dem Kind ermöglicht, alleine zu spielen und nicht zu komplexe Funktionen hat, die vom Hauptziel ablenken: Klavier zu spielen;
  2. nicht gleich in den ersten Monaten seinen Wert verliert;
  3. sich in einer angemessenen Preisspanne befindet, so dass das Budget für diese außerschulische Aktivität zu stemmen ist.

Es gilt also, das richtige Gleichgewicht zwischen den Interessen zu finden. Ein akustisches Klavier ist eine Anschaffung fürs Leben. Für Kinder, die sich nicht sicher sind, ob sie dem Piano auch wirklich jahrelang treu bleiben werden, ist ein Digitalpiano wahrscheinlich erstmal die bessere Alternative. Wenn es erstmal nur ums Ausprobieren geht, will man natürlich nicht allzu viel Geld ausgeben. Jedoch ist das billigste Instrument nicht immer das preiswerteste. Bei schlechter Qualität können schneller Störungen und Defekte auftreten und das Instrument muss schon nach kürzester Zeit ersetzt werden. Beachte auch, dass bei Digitalpianos und Keyboards der Preis einen erheblichen Einfluss auf die Klangqualität haben kann. Wenn das Instrument nicht gut klingt, wird das Üben auch keinen Spaß machen und die Motivation schneller schwinden. Entdecke hier unsere zahlreichen Angebote und Standorte wie z.B. Klavierunterricht Kiel.

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Ein akustisches Klavier für Kinder kaufen

Es ist nicht zu bestreiten, in Sachen Klang und Spielgefühl gibt es nichts Besseres, als auf einem akustischen Klavier oder sogar einem Flügel spielen zu lernen. Bei Drücken einer der 88 Tasten wird ein kleiner Hammer auf die entsprechenden Saiten geschlagen, die dadurch in Schwingung versetzt werden. Der Resonanzraum aus Holz verstärkt den Klang, so dass er gut hörbar wird. Akustische Instrumente reagieren sehr sensibel auf kleineste Veränderungen im Anschlag. Du kannst auf ihnen Feinheiten hervorzaubern, die auf einem digitalen Piano undenkbar sind. Dieser Genuss hat aber seinen Preis: selbst gebraucht kosten hochwertige Instrumente schnell über 2000€, wenn Du ein neues Klavier aus deutscher Herstellung bevorzugst, wirst Du mindestens 8000€ bezahlen. Bei Kauf sind neben der Qualität und dem Klang, das Spielgefühl und auch das Aussehen zu berücksichtigen. Ein Klavier hat die Größe eines Möbelstücks und wird über Jahre hinweg in der Wohnung stehen. Es sollte also sowohl akustisch, als auch optisch gefallen.

Für Kinder muss es nicht gleich ein akustisches Klavier sein.
Ein akustisches Klavier klingt immer noch am besten - es ist aber ein teure Anschaffung, die sich bei Kindern nicht immer lohnt. | Quelle: Aubrey Hicks via Unsplash
Für alle die ein größeres Budget zur Verfügung haben und die Vorzüge eines akustischen Klaviers genießen möchten, ohne auf Soundsamples und geräuschloses Spielen mit Kopfhörern verzichten zu müssen, empfiehlt sich das TransAcoustic, auch Silent Piano, von Yamaha. Die Klangerzeugung kann wie bei traditionellen Klavieren durch die Schwingung der Saiten, die von einem Resonanzboden verstärkt wird, erzeugt werden. Gleichzeitig ist aber auch ein Modul eingebaut, dass den Klang elektronisch erzeugt und im Silent Piano Modus die Schwingung der Saiten verhindert. Wie ein Digitalpiano verfügt es über verschiedene Soundsamples und Klangeinstellungen, die nach Wunsch auch akustisch verstärkt werden können, was das Klangbild deutlich lebendiger und authentischer macht. Der Neupreis für das Yamaha TransAcoustic liegt zurzeit bei ca. 13.000 Euro.

Platzsparend und leiser: Das Digitalpiano für Kinder

Das Digitalpiano ist eine gute Wahl, wenn man nach einem geeigneten Klavier für Kinder sucht. Gute Einsteigermodelle gibt es bereits zu erschwinglichen Preisen. Nach einigen Jahren Klavierunterricht kann dann immer noch auf ein teureres Modell umgestiegen werden. Bei der Wahl eines Digitalpianos solltest Du Dich auf die Tastatur und den Klang konzentrieren. Dies sind die wichtigsten Aspekte, um das richtige Klavier zu finden. Die Anzahl der Soundsamples ist weniger ausschlaggebend. Es soll ja in erster Linie Klavier gespielt werden. Jedoch ist die Wichtigkeit der Qualität der Klänge nicht zu unterschätzen. Ein Digitalpiano das allzu künstlich klingt, wird weniger Spielfreude bereiten, als eines, das authentisch klingt. Je nach Niveau der Klavierschüler*innen werden auch technische Feinheiten, wie Anschlagdynamik wichtiger. Ein gutes Digitalpiano für Kinder sollte über 88 gewichtete Tasten verfügen. Die Gewichtung trägt dazu bei, dass das Spielgefühl zumindest ähnlich ist, wie auf einem akustischen Klavier. Brauchbare Einsteiger-Digitalpianos für Kinder findet man ab 300 Euro. Folgende vier Modellen aus dieser Preisklasse, weisen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf:

  • Casio CDP-S100 355 EUR
  • Korg B2 399 EUR
  • Alesis Recital Pro 358 EUR
  • Yamaha P-45 426 EUR

Bei all diesen Instrumenten handelt es sich um sogenannte Stagepianos. Das bedeutet, dass sie sehr kompakt und leicht sind. Zum Spielen werden sie auf einen zusammenklappbaren Ständer gestellt, der in der Regel nicht im Lieferumfang enthalten ist, aber nicht besonders teuer ist. Wahlweise kann auch ein massiverer Holzständer dazu gekauft werden, der das Piano schon etwas eleganter aussehen lässt.

Aich auf einem Digitalpiano können Kinder Klavier spielen lernen.
Ein Digitalpiano kann für Anfänger die ideale Lösung sein. | Quelle: Nguyen Dang Hoang Nhu via Unsplash

Alternative für den Einstieg: Keyboard für Kinder

Wie bereits erwähnt, kann ein Keyboard ein Digitalpiano, und schon gar nicht ein akustisches Klavier ersetzen. Trotzdem gibt es einige Gründe, ein Keyboard für Kinder anzuschaffen. Wie beim Klavierkauf ist auch beim Keyboard für Kinder diese Motivation ausschlaggeben für die Wahl des passenden Modells.

Keyboards zum Keyboard spielen

Der einfachste und offensichtlichste Grund: das Kind will Keyboard spielen lernen. Auch wenn ein Keyboard kein Klavier ersetzen kann, ist es ein tolles Tasteninstrument, das viel Freude mitbringen kann. Die vorprogrammierten Samples (verschiedene Instrumente, Rhythmen und Backingtracks) laden geradezu zu ersten musikalischen Gehversuchen ein. Ein Keyboard verfügt über 61 oder 76 Tasten, die nicht, oder bei manchen Modellen halb-, gewichtet sind. Das bedeutet, dass es beim Drücken keinen Widerstand gibt. Es kann dadurch etwas leichter passieren, dass man eine Taste ausversehen anspielt. Wenn das Kind tatsächlich Keyboard und nicht Klavier spielen lernen will, lohnt es sich, gleich zu Beginn ein hochwertiges Einsteigermodell anzuschaffen. Damit das Musikinstrument auch lange Freude bereitet, sollte es über gutklingende, ansprechende Sounds verfügen und eine hochwertige Verarbeitung aufweisen. Wenn bereits nach einigen Monaten die ersten Tasten kaputt gehen, ist niemandem gedient. Vor dem kauf sollte ein Keyboard also einem ausführlichen Qualitätscheck unterzogen werden. Drücke alle Tasten einmal einzeln runter, wenn das Keyboard noch ausgeschaltet ist. Wenn irgendwas knarzt oder sogar wackelt: Finger weg! Schalte es danach ein und höre Dir die verschiedenen Klänge an. Klingen sie voll und sauber? Sind die Tasten anschlagdynamisch? Je nach dem wie stark Du die Taste drückst, sollte der Ton nicht dieselbe Lautstärke haben. Gute Einsteigerkeyboards kosten zwischen 150 und 500 Euro. Viele davon haben sogar ein integriertes Lernsystem.

  • Korg EK-50 309 EUR
  • Casio CT-X5000 375 EUR
  • Yamaha PSR-E373 219 EUR
  • Alesis Recital 61 205 EUR

Keyboards für Kinder, die Klavier spielen wollen

Ein weiterer Grund für die Anschaffung eines Keyboards zum Klavier lernen für Kinder: das Kind hat den Wunsch geäußert, Klavier spielen zu wollen, ist sich aber noch nicht ganz sicher, ob es wirklich Unterricht besuchen möchte. Je jünger es ist, umso eher bietet sich die Option an, erstmal ein nicht allzu teures Keyboard in der Wohnung aufzustellen, um dem Vorschulkind die Möglichkeit zu geben das Instrument zu entdecken.

Ein Keyboard für Kinder kann der Einstieg in die Welt der Tasteninstrumente sein.
Auf einem Keyboard können Kinder erste musikalische Erfahrungen sammeln. Für den Klavierunterricht ist es aber nicht geeignet. | Quelle: Sigmund via Unsplash
Wenn es sich nach einiger Zeit entschließt Klavierunterricht zu besuchen und auch nach ein paar Wochen noch begeistert dabei ist, kann ein E-Piano für Kinder gekauft werden. In diesem Fall ist das Keyboard nur eine Übergangslösung und Du bist wahrscheinlich auf der Suche nach einem Instrument, das nicht besonders viel kostet. Der Klang sollte natürlich trotzdem angenehm und die Verarbeitung gut sein, damit das Experiment nicht bereits nach ein paar Tagen in einer großen Enttäuschung endet und da Musik machen wieder aufgegeben wird. Da Du in diesem Fall aber nicht auf die Anzahl der integrierten Sounds und Funktionen achten musst, kannst Du durchaus ein Instrument finden, dass nicht (viel) mehr als 100€ kostet.

  • Yamaha PSR F-51 105 EUR
  • Casio CT-S100 95 EUR
  • Funkey 61 70 EUR
  • Mc Grey EK-6100 62 EUR

Einsteigerkeyboards können in der Regel einzeln oder in einem Paket mit dem entsprechenden Zubehör erworben werden, dann erhältst Du neben dem Instrument selbst einen passenden Ständer, einen Halter für die Noten und sowie ev. Kopfhörer und einen Hocker.

Tipps für die Wahl eines Klaviers für Kinder

Wisse, was Du suchst

Das beste Kinderklavier findest Du nur dann, wenn Du weißt, was Du genau suchst. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, welches in Deinem Fall der passende Klaviertyp ist, kannst Du Dich auch von Klavierleher*innen oder dem Personal in einem Musik-Fachgeschäft beraten lassen. Je hochwertiger und somit auch teurer das Instrument sein soll, umso sorgfältiger will es ausgewählt werden. Vermeide einen Spontankauf im Internet. Bei der Wahl des richtigen Klaviers sind oft auch individuelle Kriterien ausschlaggebend; der*die Klavierschüler*in muss sich damit wohlfühlen und den Klang sowie das Spielgefühl mögen. Um das beurteilen zu können, probiert man im besten Fall mehrere Instrumente derselben Preisklasse aus.

Vermeide spezielle Modelle für kleine Kinder

Auch wenn sie für kleine Hände, kurze Arme und kleine Füße besonders geeignet erscheinen, ist ein sogenanntes Kinderklavier nicht zu empfehlen. Auch wenn Dein Kind noch sehr klein ist und einfach mal auf ein paar Tasten rumdrücken möchte, seid ihr mit einem einfachen Keyboard besser bedient. Ein buntes Kinderklavier sieht zwar lustig aus, ist aber selten ein spielbares Musikinstrument, sondern eher ein Spielzeug. Darauf kann man nicht viel erlernen und entdecken.

Man kann auch ein Klavier für Kinder mieten.
Kaufe kein Kinderklavier; um Geld sparen, kannst Du ein hochwertiges Instrument mieten. | Quelle: Siniz Kim via Unsplash

Ein Klavier mieten

Du möchtest Deinem Kind ermöglichen auf einem akustischen Klavier spielen zu lernen, kannst (oder möchtest) Dir das aber auf keinen Fall leisten? Dann ist es immer noch möglich ein Klavier zu mieten. Du bezahlst dann einen monatlichen oder jährlichen Festpreis und hast die Möglichkeit den Vertrag zu kündigen, wenn sich Dein Sprössling umentscheidet und plötzlich doch lieber Geige spielen möchte. Häufig ist auch ein Mietkauf möglich. In dem Fall wird die Miete etwas höher ausfallen, aber nach einer bestimmten Zeit wirst Du das Klavier abbezahlt haben und es gehört Dir. Diese beiden Möglichkeiten Klaviere zu mieten gibt es auch für Digitalpianos. Du kannst so von Beginn an ein etwas teureres und hochwertigeres Modell zuhause stehen haben, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Viel Erfolg bei der Suche! Mögen die Klänge der kleinen Virtuosen Euer Haus erfüllen!

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