„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.”– Frank Harris
Französisch klingt sexy... Okay! Das stimmt! Aber was spricht noch dafür, so früh wie möglich mit dem Französisch Lernen anzufangen? Und ist es überhaupt gut, einem Kind im frühen Alter eine Fremdsprache beizubringen oder sorgt das nur für Verwirrung? Wir erklären Euch, welche positiven Aspekte frühes Französisch Lernen mit sich bringt und auf was bei Französischunterricht für Kinder zu achten ist.Die besten verfügbaren Lehrpersonen für Französisch
Bedeutung der Französischen Sprache
Zuerst wollen wir auf die Bedeutung der Französischen Sprache in der Welt eingehen, um uns ein besseres Bild davon machen zu können. Englischkenntnisse sind heute unverzichtbar, aber sind es Französischkenntnisse auch? In einer von der Englischen Sprache dominierten Welt stellt sich uns Deutschen sicher die Frage, ob Französisch Sprechen Lernen überhaupt Sinn macht. Ja das macht es! Hier einige Fakten:- Frankreich ist unser Nachbar. Schon allein das dürfte Motivation sein, Französisch zu lernen, um die Kultur und die Leute jenseits des Rheins besser kennenzulernen. Doch nicht nur das.
- Deutschland und Frankreich sind füreinander der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Viele Deutsche Unternehmen brauchen also nicht nur Englische, sondern auch Französische Sprachkenntnisse.
- Betrachten wir einmal ausschließlich Europa, so ist Französisch neben Englisch die wichtigste Fremdsprache.
- Geht man lediglich von den Muttersprachlern aus, so ist Französisch nach Deutsch die meistgesprochene Sprache innerhalb der EU. Französisch wird nicht nur in Frankreich, sondern auch in Luxemburg, Belgien, der Schweiz und in den Niederlanden gesprochen.
- Frankreich ist auch politisch gesehen unser wichtigster Partner in Europa. Deutschland und Frankreich werden auch als die Motoren Europas bezeichnet.
- Französisch ist neben Englisch und Deutsch Arbeitssprache der EU, aber auch in vielen anderen internationalen Organisationen, wie z.B. der UNO, der UNESCO, den Olympischen Spielen etc. präsent.
- Französisch wird nicht nur in Europa gesprochen, sondern auch in vielen anderen afrikanischen, nord- und mittelamerikanischen, sowie asiatischen Ländern wie z.B. in Kanada, Haiti, Senegal, den Seychellen, etc.
- Insgesamt sprechen weltweit 80 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache und 274 Millionen Menschen insgesamt.

Wie sollte frühes Französisch Lernen am besten aussehen?
Im Kindesalter bereits die Grundlagen für die Französische Sprache zu legen, macht also durchaus Sinn, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind. Was heißt das genau? Einen perfekten Zeitpunkt um Französisch zu lernen, gibt es so nicht. Allerdings ist es empfehlenswert bis zur vollständigen Reife des Gehirns (bis zur Pubertät) mit einer Zweitsprache zu beginnen, da der Spracherwerb im jungen Alter einfacher ist. Die Forschung geht davon aus, dass Kinder Sprachgenies sind. Sie können im ersten Lebensjahr jede beliebige Sprache lernen und ergreifen unbewusst deren Regeln. Am besten ist es sogar von Geburt an eine zweite Sprache zu lernen, was aber oft nur zweisprachigen Familien oder Familien mit Bezug zur Französischen Sprache vorbehalten ist. Vielmehr als der Zeitpunkt, spielt die Qualität und die Art und Weise für erfolgreiches Sprachenlernen eine Rolle. Das heißt die Sprache altersgerecht zu vermitteln und Lerninhalte an die Interessen des Kindes zu richten. Braucht Ihr noch Tipps, wie Ihr Kindern Französisch beibringen könnt und das auch auf amüsante Weise? Am kindgerechtesten erweist sich das Immersionslernen, wenn es um das lernen einer Fremdsprache geht. Dabei kommt das Prinzip "Eine Person – eine Sprache" zum Tragen. Immersion bedeutet das "Eintauchen" in eine Sprache durch ein fremdsprachiges Umfeld.
Die besten verfügbaren Lehrpersonen für Französisch
Französisch in der Schule - eine gute Grundlage schaffen
Indem Ihr Eurem Sprössling von Klein auf Französisch beibringt, legt Ihr bereits die besten Grundlagen für den Französischunterricht in der Schule und für spezielle Angebote für sprachbegabte Kinder. Französischer Satzbau sowie französische Aussprache hat Euer Kind bis zum schulfähigen Alter bereits intuitiv aufgeschnappt, so dass das Sprechen auf Französisch keine Hürde darstellen wird. Vielleicht spricht Euer Kind sogar akzentfrei, wenn es bis dahin in einer intensiven französischen Sprachumgebung gelebt hat. Allerdings wird im Regelfall kaum Französisch für Grundschulen angeboten, es sei denn Ihr lebt in Baden-Württemberg oder in der Schweiz, wo bereits in der 3. Klasse Französisch unterrichtet wird.
Gehirnforschung - Intellektuelle Fähigkeiten und soziale Kompetenz
Schon so oft hat man den Satz gehört: "Sprachen lernen, hält das Gehirn fit!" Aber was steckt genau dahinter und was bedeutet das ganz genau für Kinder, die beispielsweise mit Deutsch und Französisch aufwachsen? Wer mehr als nur eine Sprache lernt, hat nicht nur einen Kommunikationsvorteil, sondern auch andere Fähigkeiten werden indirekt geschult. Mehrsprachigkeit macht etwas mit unserem Gehirn und Forscher versuchen in Experimenten herauszufinden, was das genau ist. Schon ab einem Alter von zwei Jahren sind mehrsprachige Kinder besser darin, sich in die Perspektive von anderen hineinzuversetzen, laut Psychologin Kinzler der University of Chicago im Interview mit der WELT.
Französisch als Brückensprache - Vorteile beim Erlernen weiterer Sprachen
Französisch gehört genau wie Portugiesisch, Rumänisch, Italienisch und Spanisch zu den romanischen Sprachen. Alle romanischen Sprachen stammen vom sogenannten Vulgärlatein ab. Französisch ist deshalb eine gute Ausgangssprache um weitere, vor allem romanische Sprachen zu lernen. Französischsprachigen fällt es viel leichter z.B. Spanisch oder Italienisch zu lernen, da Grammatik und Teile des Wortschatzes durch die gemeinsamen Wurzeln sehr ähnlich sind.
8 Gute Gründe, um Französisch als Kind zu lernen
Nun gibt es natürlich noch viel mehr Gründe, die dafür sprechen Französisch zu lernen und von denen Euer Kind später profitieren kann:- Französisch lernen, um in der ganzen Welt zu arbeiten: ob in Wirtschaft, Politik, Diplomatie oder Tourismus: Französisch ist gefragt! Englisch gilt nicht mehr als Zusatzqualifikation, sondern als Selbstverständlichkeit. Französischkenntnisse können ein entscheidender Pluspunkt sein, um sich von Mitbewerbern abzusetzen!
- Französisch lernen, um zu reisen: auf Reisen kann man selbst kommunizieren und fremde Kulturen intensiver erleben. Man erweitert seinen Freundeskreis und das Gefühl für die eigene Kultur
- Französisch lernen, um in Frankreich zu studieren: durch die enge Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs bieten immer mehr deutsche und französische Universitäten Studiengänge an, die für beide Länder berufsqualifizierende Abschlüsse vermitteln
- Französisch lernen, um die Französische Lebensart kennenzulernen: das „Savoir vivre“ hautnah erleben und kennenlernen! Nur über die Sprache ist das möglich.

- Französisch in Originalfassung: Französische Bücher und Filme in der Originalfassung erleben
- Französisch lernen, um eine interessante Kultur zu entdecken: dazu gehören neben französischer Literatur (Hugo, Stendhal, Flaubert, Maupassant, Camus) das französische Theater, der französische Film (Amélie Poulain, Ziemlich beste Freunde, Willkommen bei den Sch'tis), die Philosophie, die Musik, die Kunst und nicht zuletzt die französische Küche
- Die Weltsprache Französisch lernen: Französisch eröffnet eine einfache Kommunikation mit anderen Ländern und Kulturen außerhalb Frankreichs vor allem in Afrika oder Nordamerika.
- Französisch lernen, durch vielfältige Angebote: Deutschland und Frankreich haben 1963 den Freundschaftsvertrag unterzeichnet aus welchem sich vielfältige Möglichkeiten der Kooperation entwickelt haben
Mit KI zusammenfassen:









